Meditation für Anfänger

1 Einleitung

Das in der heutigen Zeit sehr häufig benutzte Wort Meditation, fuehrt oft wegen seinen vielfältigen Methoden zur allgemeinen Verwirrung. Dieses Anleitung dient daher als eine Führung für diejenigen, die an Meditation Interesse haben aber immer noch unsicher sind, womit sie anfangen sollen. Eine leicht zu erlernende Meditationsmethode wird hier zusammen mit den wichtigsten Punkten vorgestellt. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Spass dabei und hoffen, dass Sie sie zum Bestandteil Ihres täglichen Lebens machen.

2 Was ist Meditation?
Meditation ist ein Zustand der geistigen und körperlichen Entspanung. In unserem täglichen Leben erscheinen Millionen von Gedanken, wovon nur wenige wirklich gebräuchlich sind. Damit unser Geist ruhiger wird, was als das erste Ziel von Meditation gilt, versuchen wir von diesen Gedanken loszulassen.

3 Wer kann meditieren?
Meditation ist für alle Menschen geeignet, unabhängig von Geschlecht oder Alter. Kinder sind häufig sehr gut Meditierende, weil sie sich nicht so viele Gedanken machen wie Erwachsene und sie können dadurch einfacher zum Ruhe Punkt kommen.
Es ist empfehlenswert, dass die Kranken Meditation üben. Nach den Berichten vieler regelmässig Meditation übenden Kranken, wird der Medikamentenverbrauch verringert oder kann sogar ganz eingestellt werden.

Die positiven Auswirkungen der Meditation im Sinne von ärtzlichen Behandlungen mögen wissenschaftlich noch nicht ausreichend untersucht worden sein, trotzdem besteht für viele Meditierende kein Zweifel daran, dass sich ihr Leben positiv verändert hat.

4 Vorteile regelmäßiger Meditation
Vorraussichtlich gibt es sehr viele unterschiedliche Vorteile regelmäßiger Meditation je nach Erfahrung, Alter, Beruf usw. Gleichzeitig wurde jedoch noch nicht von einer negativen Auswirkung berichtet.
Folgende sind positive Auswirkungen nach Angaben der regelmäßig Meditierenden.

1). Der Geist ist ruhiger und friedlicher geworden, dabei verbessern sich die Konzentrations- und Erinnerungsfähigkeiten.
2). Viele werden kontruktiver und sind in der Lage unter Geduld zu stehen um nach der Lösung jedes Problems zu suchen.
3). Viele sind fähig mit Stress zu umzugehen.
4). Beim Meditieren fühlen sich vielen sowohl körperlich als auch geistig entspannter, dabei verringern sich häufig die psychosomatischen Störungen.
5). Diese Verbesserungen führen zu den Änderungen von negativen Eigenschaften wie z.B von einer häufig zornigen Person zu einer geduldigeren Person.
6). Eine Meditation gleich nach dem Aufstehen garantiert einen guten Start in den Tag.
7). Eine Meditation am Abend hilft Spannungen abzubauen und ist ein sehr schöner Ausklang des Tages. Angenehme Nachtruhe ist garantiert!

5 Der praktische Teil 1
Meditation dient der Entspannung des Körpers und Geistes.

Deshalb ist es am wichtigsten, dass Sie sich dabei wohlfühlen. Folgende Vorschläge könnten Ihnen helfen, eine gute Atmosphäre zu schaffen.
Meditation soll am besten an einem ruhigen, gut gelüfteten Ort stattfinden.

Gestalten Sie Ihren Meditationsort nach Ihrem Geschmack. Es ist möglich, sich mit Blumen, Kerzenlicht oder Aroma zu umgeben. Machen Sie Ihre Umgebung so angenehm wie möglich. Nachdem Sie ihre Atmosphäre geschaffen haben, ist auch bei der Haltung darauf zu achten, dass Sie bequem sitzen.

Lockern Sie Ihre Muskeln, so dass sie nicht verkrampft sind. Nehmen Sie sich Zeit eine bequeme Haltung zu finden, damit Sie für längere Zeit mit möglichst geradem Rücken sitzen können. Ein Sitzkissen hilft den Becken etwas anzuheben und so mit geradem Rücken länger zu sitzen.

Sitzen Sie so, dass die beiden Beine gekreuzt sind, indem das rechte Bein auf dem linken liegt (rechter Fuss auf dem linken Oberschenkel)
*Wenn es Ihnen schwer fällt, können Sie auch auf einem Stuhl sitzen.

Legen Sie Ihre Hände auf den Oberschenkel, so dass die rechte Hand auf der linke liegt und der rechte Zeigefinger den linken Daumen leicht berührt.

Das Praktische Teil 2
(Meditation)

Nachdem Sie bequem sitzen, schliessen Sie nun ganz leicht ihre Augen.
Entspannen Sie Ihre Körperteile wie das Gesicht, den Nacken, die Schultern, den gesamten Oberkörper, die Hüften und die Beine bis zu den Zehen.
Nachdem Ihr Körper sich in einer bequemen Haltung befindet, sollten Sie sich jetzt auf Ihren Geist konzentrieren.

Zunächst befreien Sie sich von allen Sorgen und Gedanken wie zum Beispiel Studium, Arbeit, Aufgaben, Familie, Vermögen usw., als ob Sie sie nie gekannt oder besitzt hätten.

Nun stellen Sie sich vor, dass sich in der Mitte Ihres Körpers zwei Linien befinden. Die erste Linie läuft von Ihrem Nabel direkt bis zu Ihrem Rücken. Die zweite Linie läuft von Ihrer rechten bis zu Ihrer linken Seite. Es wird einen Schnittpunkt der beiden Linien in der Mitte geben, der nicht grosser als ein Nadelöhr ist. Dieser Schnittpunkt ist als der

6. Ruhepunkt bekannt.
Trotzdem ist er noch nicht der Mittelpunkt Ihres Körpers.
Der Mittelpunkt Ihres Körpers befindet sich zwei Fingerhoch weiter nach oben von dem Schnittpunkt, was als der 7. Ruhepunk bekannt ist.

Wie ist der Weg zum 7. Ruhepunkt? Folgende sind die Laufwege (7. Ruhepunkte) Ihres Geistes bis zum Mittepunkt des Körpers, wo er dazu gehört.

Der Weg fängt am Nasenloch (linkes Nasenloch für Frauen, rechtes Nasenloch für Männer) an.
Dann zum Nasenrücken (Iinke Seite für Frauen, rechte Seite für Männer).
Von dort:
zum Mittelpunkt des Kopfes,
zum Gaumen,
zum Rachen,
zum Nabel und

zum Mittelpunkt des Koerpers (2 Fingerhoch über dem Nabel).


Nun erschaffen Sie sich im Geist eine Abbildung einer Kristallkugel. Stellen Sie sich vor, dass Sie eine saubere und reine Kristallkugel in der Grösse von Ihrer Augelinse haben.

Die Kristallkugel ist hell, klar und schön wie ein Diamant.
Dann stellen Sie diese Kristallkugel an den 7. Ruhepunkt oder Mitte des Bauches.

Konzentrieren Sie sich darauf ohne zu viel Mühe dazu zu geben, sonst werden Sie stressig. Üben sie es mit Entspannung und Erholung.

Um Ihren Gedanken in diesem Zustand zu behalten, können Sie auch das Wort (Mantra) 'Samma Arahang' gleichzeitig wiederholen.

Während der Wiederholung des Wortes 'Samma Arahang' konzentrieren Sie sich auf die Kristallkugel in Ihrem Bauch. Dabei versuchen Sie die Klarheit, Reinheit und Helligkeit der Kugel ständig zu beachten.

Falls Ihr Gedanken von der Konzentration wegfliegen, machen Sie die Augen auf und fangen Sie Schritt für Schritt noch ein mal an.
Es geht nur um Konzentration und Entspannung. Wichtig ist , dass Sie sich dabei wohl, entspannt und erholt fühlen.

Das Wort 'Samma Arahang' ist aber nicht nötig, falls es ihnen Stress macht. Es ist jedoch ein Hilfsmittel für viele Menschen, damit sie ihre Konzentration ständig halten können.
Üben Sie weiter mit der Wiederholung von 'Samma Arahang' und der Konzentration auf die Kristallkugel am 7. Ruhepunkt.

 

Wichtige Punkte sind zu beachten

1). Die Zeit zum Meditieren ist für viele Menschen unterschiedlich. Wenn Sie beispielsweise mit 20 Minuten Meditation zufrieden sind, dann sollten Sie sich nicht zwingen länger zu üben.

2). Es ist empfehlenswert nicht unmittelbar nach dem Essen zu meditieren, weil die Gefahr des Einschlafens wesentlich grösser ist.


3). Meditation sollte nicht zur Qual werden. Die Meditation soll etwas angehnemes für den Geist sein.